Tierschutz-News

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TASSO e.V. warnt: schon wieder Abzocke mit vermissten Tieren!   Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. warnt bereits zum zweiten Mal in vier Monaten vor Betrügern, die derzeit versuchen, Geld mit der Rückvermittlung vermisster Tiere zu machen. Die Betrüger gehen in dem neu aufgetretenen Fall sehr viel professioneller ans Werk:

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Dieser Widder wurde bei den Kleingartenanlagen in Schwetzingen Richtung Friedrichsfeld ausgesetzt. Das Tier war voller Urin und Kot als es gefunden wurde. Es hat eine Blasenentzündung und ist in keinem guten Zustand. Deshalb konnte bisher auch das Geschlecht noch nicht einwandfrei festgestellt werden. Wer kennt den Besitzer? Wer ist so skrupellos und setzt sein Tier aus? 06202/29483 oder 0173/4540254

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Weihnachstmarkt vom Tierschutzverein

   Es war wieder einmal soweit: der Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V. veranstaltete im Bassermann-Vereinshaus in Schwetzingen den bei allen Tierfreunden aus nah und fern beliebten Weihnachtsmarkt;  dankenswerterweise hat uns der DLRG wieder seinen schönen Raum zur Verfügung gestellt.

        

Den Besuchern und Käufern wurde ein abwechslungsreiches Sortiment an schönen Bastel- und Hobbyarbeiten in ruhiger, besinnlicher Atmosphäre geboten. Es wurden Keramikarbeiten, Wollschals und Wollsocken, Engel in Tiffanytechnik, handgeferigte Weihnachts-Klappkarten sowie andere Weihnachtsartikel zu erschwinglichen Preisen angeboten. Viele leckere selbst gebackenen Weihnachtsplätzchen warteten auf vorweihnachtliche Schleckermäulchen, und damit unsere vierpfotigen Hausgenossen nicht zusehen müssen, kamen selbstgebackene, gesunde  Hunde-(getreidefrei!) und Hasenleckerli, die keine Konservierungsstoffe enthalten, wie in jedem Jahr zum Verkauf.

 

Eine besondere Überraschung hatten sich die Schüler und Schülerinnen der Hilda Haupt- und Werkrealschule ausgedacht: sie fertigten in den Klassen 5 bis 10  bei ihrer HTW-Lehrerin, Frau Daugalies, prachtvolle Patchwork-Kissenhüllen in unterschiedlichen Größen, der Gesundheit dienlichen Kirschkernkissen in Mausform und sogar einen lebensechten Elch aus Wolle an; bei den  gespendeten Handarbeiten war die Nachfrage dementsprechend groß.

  Beim Anschauen der weihnachtlichen Arbeiten kamen die Tier- und Naturfreunde schnell miteinander ins Gespräch, u. a. wurden Fragen über Tierhaltung, Tierversuche und Igelüberwinterung erörtert. Einige Besucher/innen fragten nach zur Vermittlung stehenden Katzen: sie wollen besitzerlosen Katzen wieder ein gutes Zuhause bieten. Besonderes Interesse und Anteilnahme zeigten die Besucher bei der demnächst bezugsfertigen neuen Bleibe zur Unterbringung der dem Tierschutzverein anvertrauten Katzen; Anfang Dezember wird die Katzenauffangstation in Schwetzingen bezogen werden können. - Neben Info-Material lagen vier Unterschriftenlisten (man könnte zwanzig bis dreißig auslegen, die alle brisante Themen aufzeigen, aber den Rahmen sprengen würden) aus, in denen sich die Besucher eintragen konnten; die ausgefüllten Listen werden dann an den Deutschen Tierschutzbund bzw. der Tierschutzorganisation Ärzte gegen Tierversuche e.V. weitergeleitet. Viele zeigten sich empört über den immer noch nicht für Tierschützer zur Zufriedenheit geregelten Schlachttiertransport, Tierhaltung u. a. und den viel zu vielen Tierversuchen, wo Tausende Tiere „geopfert“ werden, um Chemikalien und Arzneimittel zu testen, trotzdem es Aussage kräftigere Alternativmethoden gibt. Jährlich werden fast 3 Mill. Versuchstiere „verbraucht“ ohne dass die meisten Ergebnisse auf den Menschen übertragbar werden können.

   Der gesamte Erlös des Weihnachtsmarktverkaufs kommt den Tieren des Vereins zugute. Allen Besuchern und Käufern ein herzliches Dankeschön.

 

                                                                                                                                                         Lakritz ♂ und Salina♀

„Warum keine Vermittlung zur Weihnachtszeit?“ 

Jedes Tier ist ein lebendes, fühlendes Wesen. Um einen neuen und geeigneten Menschen für es zu finden, ist es zwingend erforderlich, dass eine gegenseitige Sympathie besteht – und dafür ist ein persönliches Kennenlernen unerlässlich. Aus diesem Grund können wir Ihnen kein Tier als Geschenk für eine andere Person vermitteln. 

Ein Umgebungswechsel bedeutet immer Stress für ein Tier. Bei einer Vermittlung zur Weihnachts- und Sylvesterzeit lässt es sich kaum vermeiden, den Vierbeiner zusätzlichen Stressfaktoren, wie dem Besuch der gesamten Familie oder den Feuerwerkskörpern zum Jahreswechsel, auszusetzen. Zu groß ist dann die Gefahr, dass das Tier stressbedingt erkrankt oder in Panik entläuft. Daher bitten wir um Ihr Verständnis, dass wir über die Feiertage kein Tier vermitteln können. 

Das Tierschutzvereinteam bittet Sie herzlich, die Feiertage zu nutzen, um die Anschaffung eines neuen Familienmitglieds gründlich zu überdenken und auch im Kreise der Familie zu besprechen. 

Entschließen Sie sich danach für die Adoption eines unserer Schützlinge, so freuen wir uns darauf, Sie im neuen Jahr wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Wir wünschen Ihnen bis dahin ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. 

Ihr Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung

 

Umzüge

Während ich das hier schreibe, haben wir Freitag, den 07.11.2014. Ich komme gerade von unserer Baustelle in der Zähringerstraße. Der Umbau kommt gut voran und wir sollten bis spätestens Mitte Dezember umgezogen sein.

Aber der Reihe nach: vor vier Wochen, am 11.und 12.10. sind wir von Brühl nach Ketsch in unser „Notquartier“ umgezogen. Alles lief gut, die Vorbereitungen waren optimal und wir haben auch wirklich nur das nötigste und das wichtigste mitgenommen – unsere Katzen. Wir hatten vor dem Umzug noch gut vermitteln können und so kamen wir mit sieben Katzen in Ketsch an. Die Miezen hatten sich schnell eingelebt, es gab wieder so viel Neues zu entdecken, u.a. kleine Mäuschen auf dem benachbarten Komposthaufen. Inzwischen hat sich auch hier alles eingespielt und geht seinen Gang, dank unserer vielen ehrenamtlichen Helfer, die weiterhin mit viel Liebe bei der Sache sind.

„Unser“ schönes kleines Häuschen in Brühl wurde kurz nach unserem Auszug abgerissen – das tat richtig weh. Inzwischen ist an seiner Stelle alles platt gewalzt und wartet auf den Neubau, der dort entstehen soll.

Traurig!! Unser zweiter Umzug innerhalb von knapp 2 Jahren und der zweite Abriß.  Obwohl – „unser“ Haus in Mannheim-Rheinau steht immer noch und der Käufer des Grundstücks hätte uns noch etwas Zeit geben können.

Jetzt fiebern wir alle dem Ende der Umbauarbeiten in der Zähringerstraße entgegen und freuen uns auf unsere neue schöne umgebaute Katzenstation. Nach schwierigen und anstrengenden 2 ½ Jahren der Suche, vielen Enttäuschungen, Versprechungen und Tränen sind wir und die uns anvertrauten Tiere dann hoffentlich endlich angekommen.

07.11.2014

BS

 

Tierschutzverein Schwetzingen gibt Tipps für den richtigen Igelschutz

Jetzt im Herbst rüsten sich die Igel für den Winterschlaf. In den ersten Frosttagen wandern viele Igel noch im Freien umher. Oft sorgen sich Tierfreunde um die scheinbar hilflosen Tiere. Der Tierschutzverein Schwetzingen warnt jedoch vor gut gemeinter, aber falsch verstandener Igelhilfe. Nur in Ausnahmefällen sind die stacheligen Tiere auf menschliche Hilfe angewiesen. Tierfreunde sollten sich zunächst beim Tierarzt oder dem örtlichen Tierschutzverein informieren, bevor ein Igel möglicherweise vorschnell in Pflege genommen wird. Am besten unterstützt man die Igel mit naturnah gestalteten, gut zugänglichen Gärten, die Nahrung und einen Unterschlupf bieten: also Gärten mit Buschwerk und Hecken, in denen das Herbstlaub schon mal liegen bleiben darf.
Trifft man in den Herbsttagen einen Igel an, sollte man ihn zunächst nur aus sicherer Entfernung beobachten. Nicht immer braucht ein solches Tier Hilfe. Nur stark untergewichtige, verletzte oder kranke Igel sind wirklich hilfsbedürftig. Kranke oder verletzte Igel erkennt man beispielweise daran, dass sie am Tag herumliegen, mager sind und sich apathisch verhalten. Auch Tiere, die noch bei Dauerfrost oder geschlossener Schneedecke draußen herumlaufen, sind meist krank oder geschwächt. Oft sind es Jungtiere, die zu spät geboren wurden, um sich noch ein ausreichendes Winterfettpolster anzufressen. Igel, die im November noch deutlich unter 500 bis 600 Gramm wiegen, haben ohne Zufütterung kaum eine Überlebenschance. Bei einem solchen geschwächten Igel gilt: vorsichtig aufnehmen und zum Tierarzt bringen oder bei einem Tierheim oder Tierschutzverein in Obhut geben. Dort gibt es Tipps für die weitere Behandlung und besonders für die Nahrungsauswahl. Denn falsche Ernährung kann das Todesurteil für einen Igel bedeuten. Das sicher gut gemeinte Schälchen warme Milch am Morgen kann dem Igel den Tod bringen.
Igelfreundlicher Garten
Wer als Gartenbesitzer mehr für die Igel tun will, kann das im Herbst anfallende Laub in den Anlagen und auf den Beeten liegen lassen. Dieser „natürliche“ Mantel dient vielen Insekten als Winterquartier. Ein igelgerechter Garten hat darüber hinaus Durchgänge zu anderen Gärten, denn Igel durchstreifen auf ihrer Nahrungssuche große Gebiete. Gartengeräte sollten nur vorsichtig eingesetzt werden. Vor allem die in den letzten Jahren immer beliebter gewordenen Laubsauger und –bläser können eine Gefahr für Igel darstellen. Kleinere Igel können eingesaugt oder getötet werden. Außerdem entfernen die Geräte nicht nur Laub, sondern auch Insekten, Würmer und Weichtiere, die dem Igel als Nahrung dienen. Rechen sind demgegenüber die igelfreundlichere Alternativen. So finden die Stachelritter genug Nahrung und können im Laub ein geschütztes warmes Nest anlegen und so den Winter ganz einfach verschlafen.

Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V    0173/4540254 oder 06202/29483


 

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