Tierschutz-News

TASSO-Newsletter

 
Unseren Katzen zuliebe:
Kastrationsaktion anlässlich des Weltkatzentags am 8. August
 
Unsere Katzen sind uns treue Begleiter im Leben und stehen uns meist weit über ein ganzes Jahrzehnt zur Seite. Neben unseren geliebten Stubentigern leben in Deutschland rund zwei Millionen verwilderte Katzen auf der Straße. Immer auf der Suche nach Futter sind sie oft ausgemergelt, schwach und krank. Unkastrierte Katzen mit Freigang, die sich mit den Streunerkatzen paaren, verschlimmern ihre Situation zusätzlich, indem sie für Nachwuchs sorgen.

 

Die einzig sinnvolle und tiergerechte Methode, das Leid der Tiere zu verringern, ist die Kastration. Deshalb haben TASSO e.V., der Bund gegen Missbrauch der Tiere und Vier Pfoten Ende 2011 das Bündnis „Pro Katze” gegründet.

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Kein Tierschutz in Hockenheim?

 

Am 25.07.2015 wurde in der Schwetzinger Zeitung der Leserbrief einer jungen Frau aus

Hockenheim veröffentlicht. Es ging um die fehlende Bereitschaft der Stadtverwaltung bzw. des Ordnungsamtes Hockenheim ihrer Verpflichtung zur Hilfe in Bezug auf ein verletztes oder herrenloses Tier nachzukommen.

 

Frau Demir wandte sich an das Ordnungsamt, dort fühlte man sich nicht zuständig und verwies sie an das zuständige Tierheim in Heidelberg. Hier erhielt sie die Auskunft, dass man das Tier zwar aufnehmen würde, aber sie bzw. das Ordnungsamt Hockenheim müssten es einfangen und bringen. Und so beginnt sich der Kreis zu schließen. Frau Demir hat keine Falle, das Tierheim Heidelberg leiht ihr als Privatperson keine Falle, nur den Mitarbeitern

des Ordnungsamtes Hockenheim und die machen nichts.

 

Bei einem Anruf einer Mitarbeiterin des TSV Schwetzingen in dieser Angelegenheit beim OA Hockenheim sagte man ihr ganz klar, dass „man“ nicht zuständig sei, eventuell das Veterinäramt, aber auch dorthin gab man es nicht weiter. Eine Mail des TSV Schwetzingen an die Leiterin des OA Hockenheim Frau Trautmann wurde dann auch erst gar nicht beantwortet.

 

Das oben Geschilderte ist beileibe kein Einzelfall. Eine Mitarbeiterin des TSV Schwetzingen berichtet, dass Anrufe dieser Art von Bürgern Hockenheims besonders im Sommer fast wöchentlich vorkommen. Die Vorgehensweise ist fast immer die gleiche: der TSV Schwetzingen ist allein schon durch die Entfernung nicht zuständig, man bittet darum, die Gemeinde oder das TH Heidelberg zu benachrichtigen. Die Gemeinde fühlt sich nicht zuständig bzw. verweist an das TH Heidelberg und das TH Heidelberg beteuert zwar, das Tier aufzunehmen, aber man muss es fangen und bringen. Hier beisst sich die Katze in den Schwanz.

 

Es wäre schön, wenn man sich bei übergeordneter Stelle einmal kümmern würde, so die Aussage der Schwetzinger Tierschützer. Der Kater, um den es am Anfang ging, wurde zwischenzeitlich in die Katzenstation des TSV Schwetzingen geholt und tierärztlich versorgt.

Er gab ein jämmerliches Bild ab, genauso wie die Vorgehensweise der Verantwortlichen in Hockenheim.

 

Bei den Schwetzinger Tierschützern ist man nur noch verärgert. Hier werden Verantwortlichkeiten auf Kosten der Tiere, die sich eh nicht wehren können, hin und her geschoben. Auch das TH Heidelberg gibt da kein gutes Bild ab.

 

Der TSV Schwetzingen kümmert sich um fünf Gemeinden (Brühl, Ketsch, Oftersheim, Plankstadt, Schwetzingen). Ordentlichen Tierschutz auch noch in Hockenheim oder den dort angrenzenden Gebieten zu betreiben, stößt an die finanziellen und personellen Grenzen.

Fast alle Mitarbeiter des TSV Schwetzingen sind berufstätig und sind für hilfsbedürftige Tiere in ihrer Freizeit unterwegs. Noch eine Gemeinde zu übernehmen ist nicht möglich, zumal Hockenheim nicht gerade um die nächste Ecke liegt. Aber es muss ganz dringend etwas geändert werden.

 

 

26.08.2015

bs

Pfauen im Schwetzinger Schlossgarten


Karin Franz, die „Mutter“ der Schlossgarten-Tiere und Barbara Schwalbe vom Tierschutzverein Schwetzingen haben Pfau „Fritz“ in seiner neuen Unterkunft besucht.
Aber entgegen der Aussage von Herrn Hörrmann (GF der baden-württembergischen Schlösser und Gärten SSG) wurde er nicht in den Schlosspark Weikersheim strafversetzt, sondern auf ein Privatgrundstück in Ravenstein-Hüngheim. Der Schlosspark Weikersheim kam deshalb nicht in Frage, weil die dortigen Verantwortlichen die gleichen Probleme mit „ihren“Pfauen hatten wie in Schwetzingen. Sie spazierten durch die Stadt und richteten in der Balz an PKW’s ziemlichen Schaden an. Also wurden alle Tiere umgesiedelt, auch die weiblichen und eine neue „Besetzung“ gibt es nicht, auch keine Pfauenmädels. Der Schlosspark Weikersheim ist pfauenfrei.
Nun aber zurück zum Schwetzinger Pfau „Fritz“. Es kostete einige Anrufe herauszufinden, wo er denn nun wirklich abgeblieben war, der Fritz. Und am Sontag, 02.08.2015 starteten die beiden Tierschützerinnen zur Fahrt nach Ravenstein. Dort auf einem etwas außerhalb liegenden großen Grundstück sahen sie ihn dann wieder! Wegen der Mauser sah er am sonst so imposanten Schwanzgefieder arg mitgenommen aus. Herr Götzinger (der Besitzer des Grundstücks und neuer Besitzer von Fritz) hat ihm die Federn auf einer Seite gestutzt; er kann zwar nachts auf den unteren Ast eines Baumes flattern, aber so wie früher durch die Landschaft fliegen und flattern geht nicht mehr. Er hat eine Frau und vier Kinder, von denen schon  drei der Fuchs geholt hat.
Beim Abschied erklärte sich Herr Götzinger bereit, das übriggebliebene Kind von „Fritz“, sollte es ein Hahn sein, dem Schwetzinger Schlossgarten kostenlos zu überlassen. Aber bis dahin muss sicherlich noch vieles abgeklärt und besprochen werden.
Noch ein Punkt, der den Tierschützern arg auf der Seele liegt: Beim Lichterfest im Schwetzinger Schlossgarten wird seit einigen Jahren das Feuerwerk auf dem Großen Weiher abgebrannt. Obwohl der Schlossgarten viele Wassertiere beherbergt und das Wasser der einzige Rückzugsort bei diesen Großveranstaltungen ist. Es wäre schön, wenn sich die Verantwortlichen hierüber einmal Gedanken machen würden.

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Wildtiere sind keine Zirkustiere Tierschutzbund startet Kampagne


Elefanten, Tiger, Bären: Wildtiere die Kunststücke vorführen, sind in vielen deutschen Zirkusmanegen immer noch ein fester Bestandteil der Show - obwohl die Folgen für die Tiere schwerwiegend sind. Für die Belustigung des Publikums wird den Tieren widernatürliches Verhalten beigebracht und das oftmals, indem der Wille des Tieres gebrochen wird. Zudem kommt es zu Verhaltensstörungen, Erkrankungen und sogar frühzeitigen Todesfällen. Gefährliche Tiere wie Elefanten bergen jedoch auch ein hohes Risiko für die Allgemeinheit, wie der traurige Vorfall in Baden-Württemberg aktuell gezeigt hat. Bereits seit Jahren fordert der Deutsche Tierschutzbund ein Wildtierverbot in Zirkussen und startet nun die Kampagne „Wildtiere sind keine Zirkustiere“. Der Appell richtet sich sowohl an die Politik und damit an das längst überfällige Wildtierverbot, wie auch an Zirkusbesucher, die mit ihren Eintrittsgeldern das Leid der Tiere unterstützen. Interessierte finden Informationen unter tierschutzbund.de.

Weiterlesen: Wildtiere sind keine Zirkustiere 

Am vergangenen Donnerstag, 25.06.2015 wurde eine Mitarbeiterin des Tierschutzvereins Schwetzingen in die Berliner Straße gerufen. In einer der dortigen Souterrain Wohnungen war eine Siamkatze zugelaufen. Das Tier war schrecklich abgemagert, es konnte sehr schlecht gehen, hatte verklebte Augen, an denen allerlei Fliegen hingen, war wohl auch noch relativ jung und hatte Verletzungen am After. Ein Missbrauch konnte auch vom behandelnden Tierarzt nicht ausgeschlossen werden. Aus dem After kamen bereits Maden und eine übelriechende Flüssigkeit. Das Tier konnte nur noch von einem Tierarzt eingeschläfert werden. Wer weiß wohin diese Kätzin gehört hat??

Infos an Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V. 06202 29483 oder 0173 4540254 

Pressebericht 

Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e. V. 

Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V. feiert sein 20-jähriges Bestehen 

Im Rahmen eines Katzenstammtischs trafen sich im Herbst 1993 zum ersten Mal Tierfreunde mit dem Ziel des Erfahrungsaustauschs und der gegenseitigen Unterstützung und Hilfe bei akuten Tierproblemen. Da zu diesem Zeitpunkt ein Ansprechpartner in Bezug auf den Tierschutz in Schwetzingen nicht vorhanden war, kam recht bald in vielfältiger Weise der Gedanke auf, die Aktivitäten in Richtung des allgemeinen Tierschutzes zu erweitern. Irgendwann stand das Konzept des zukünftigen Tierschutzvereins Schwetzingen und Umgebung e.V. fest (hierzu gehören neben Schwetzingen die Gemeinden Brühl, Ketsch, Oftersheim und Plankstadt) und am 10.Juli 1995 traf man sich zur Gründungsversammlung. Eine Satzung wurde erarbeitet und es folgte die erste Mitgliederversammlung.

 

Schon bald zeigte sich, welche Menge Arbeit auf die wenigen Aktiven zukam: Aufnahme von ausgesetzten oder abgegebenen Tieren, hier hauptsächlich Katzen und Kaninchen, frei lebende, verwilderte Hauskatzen einfangen, tierärztlich versorgen, kastrieren und tätowieren lassen und Suche nach einem Zuhause für eben diese Tiere; dazu kommt die Verfolgung von schlechter Tierhaltung und im Herbst und Winter Igelaufnahme von untergewichtigen Igeln. Doch neben der Versorgung  der Tiere gibt es noch viele andere Dinge, die im Verein erledigt werden müssen, z.B.  die Koordination der Urlaubsaktion „Nimmst Du mein Tier, nehm’ ich Dein Tier“, wobei Tierhalter zusammen gebracht werden, welche die Tiere vor Ort oder bei sich zu Hause während des Urlaubs oder Krankenhausaufenthalts versorgen. Tiere werden nach Abschluss von Schutzverträgen in ein gutes Zuhause vermittelt, wobei durch Platzkontrolle sichergestellt wird, dass die Schützlinge auch tatsächlich eine artgerechte neue Heimat gefunden haben. Wichtig ist für die ehrenamtlichen Mitarbeiter auch die Aufklärungsarbeit bei schlechter Tierhaltung, wobei man ein informatives Gespräch mit dem Tierhalter sucht, bevor Ordnungs- oder Veterinäramt eingeschaltet werden. All diese Arbeiten werden von Mitarbeitern bewältigt, die größtenteils neben ihrer beruflichen Arbeit ihre Freizeit opfern und die nebenbei auch noch Spenden auftreiben müssen, denn die Tierarztrechnungen sind hoch, Futter muss gekauft und bezahlt werden und Miete für die Unterbringung der Katzen fällt an.
Glücklicherweise konnte der Verein am Anfang  auf einem Industriegelände in Mannheim-Rheinau seine Katzen bis zu dem Zeitpunkt unterbringen, als uns trotz laufendem Mietvertrag bis 2017 zum 31. März 2013 gekündigt wurde. Das gesamte Areal, auf dem das Haus, in dem unsere Katzenauffangstation in der 1. Etage untergebracht war, wurde an eine große Chemie-Firma verkauft. Uns war von Anfang klar, dass es kein Leichtes werden würde, etwas Passendes zu finden. Die in Frage kommenden Vermieter hatten fast alle Vorurteile bzgl. Katzenunterbringung. Auch das sehr großzügige Angebot der Stadt Schwetzingen im Mai 2013, ein Erbbaugrundstück in Schwetzingen-Hirschacker zu erhalten, nahmen wir aus verschiedenen Gründen nicht an, der Hauptgrund war der finanzielle Aspekt: wir hätten zwar eine tolle Katzenauffangstation bauen können, hätten dann aber für den Tierschutz kaum noch finanzielle Mittel übrig gehabt.  Außerdem waren Angst vor Vandalismus und Bedenken mancher Helferinnen, auf einem abseits liegenden Areal alleine  zu arbeiten, mit ausschlaggebend, unser Interesse zurück zu nehmen. Dann erhielten wir Ende Dezember 2013 ein Angebot, eine kleine Halle in Schwetzingen, in der Zähringerstraße, zu mieten; nach solch einem Gebäude hatten wir lange vergeblich gesucht. Im Oktober 2014 begann dann der Umbau: aus einer Industriehalle waren 7 Räume zur Unterbringung der Katzen geworden, es gibt eine  Küche, ein Quarantänezimmer sowie 2 Räume zur Unterbringung von Futter, Katzenstreu u. a. Gegenstände. Die Bevölkerung konnte sich beim Tag der offenen Tür am 18.April d. J. von dem gelungenen Umbau überzeugen. Inzwischen waren unsere Katzen für ca. 1 ½ Jahre in Brühl in einem Abrisshaus untergebracht, wofür wir der Gemeinde Brühl nochmals ganz herzlich danken; und für ca. 2 Monate zogen die Katzen noch nach Ketsch. Und dann war es endlich so weit, die neue Katzenauffangstation konnte Anfang Dezember 2014 von den Katzen bezogen werden.
Die Tierschützer wünschen sich für die nächsten Jahre mehr öffentliches Interesse am Tierschutz und viele Spenden, denn der Umbau hat ein nicht unerhebliches Loch in die Vereinskasse gerissen.
Sparkasse Heidelberg IBAN  DE12 6725 0020 0025 2422 97 BIC SOLADES1HDB,  Volksbank Kur- und Rheinpfalz IBAN DE02 5479 0000 0001 0528 02 BIC GENODE61SPE.
Mit seiner Jubiläumsveranstaltung am Samstag, den 27.Juni d. J. in der Grillhütte Schwetzingen/Sternallee, Beginn ist 14Uhr, möchte sich der Tierschutzverein Schwetzingen bei seinen Mitarbeitern, Mitgliedern, Freunden und Bekannten für die langjährige Unterstützung bedanken und alle interessierten Besucher herzlich willkommen heißen.
Es erwarten Sie vegetarische Speisen, kühle Getränke sowie Kaffee und Kuchen. Eine gut bestückte Tombola für Erwachsene und Kinder wartet auf zufriedene Gewinner, ein gebrauchtes Kinderfahrrad wird verlost und ein Bücher- und Tierartikelflohmarkt sowie ein Infostand u. a. über Wildkatzen, Vorkommen und Lebensraum und  Unterscheidungs-merkmale von Hauskatzen runden das Angebot ab. Des Weiteren wird Hundetrainerin Andrea Kammann Fragen zur Hundehaltung beantworten sowie eine sehr interessante und kurzweilige kleine Hundevorführung für Interessierte anbieten (Dogdancing). Außerdem gibt es verschiedene Info- und Verkaufsstände z.B. von Anubis Tierbestattungen, Magnetschmuck für Tierfreunde, Meerschweinchen- und Kaninchenfreunde geben Tipps zur Haltung und Ernährung der kleinen Nager. Ab etwa 17.30Uhr bringen die drei Musiker von KPD (Kern, Pfeuffer, Diebold) nochmals Schwung in die bis dahin hoffentlich zahlreich erschienenen Besucher mit  Live-Musik der 70er, 80er und 90er Jahre. Gegen 19 Uhr 30 klingt das Fest dann allmählich aus.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Tierschutzverein Schwetzingen u. U. e. V. 

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  • Leila
    Leila Hallo, mein Name ist Leila und ich wurde laut den…

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