Tierschutz-News

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Tierschutzorganisation TASSO e.V. begrüßt Beschluss der Landesregierung zur Katzenkastration
 
Sulzbach, 15. September 2014 – Rund zwei Millionen Streunerkatzen leben schätzungsweise in Deutschland. Jeglicher Witterung ausgesetzt, leiden sie an Hunger und Krankheiten. Verschärft wird das Problem durch unkastrierte Hauskatzen mit Freigang, die sich unkontrolliert mit freilebenden Katzen vermehren und somit das Leid der Tiere vergrößern.
Das Tierschutzgesetz ermächtigt in §13 b die Landesregierungen, den unkontrollierten Freilauf fortpflanzungsfähiger Katzen zu beschränken oder zu verbieten, soweit dies zur Vermeidung erheblicher Schmerzen, Leiden oder Schäden bei den in dem jeweiligen Gebiet lebenden Katzen erforderlich ist. Durch Rechtsverordnung können die Landesregierungen diese Ermächtigung auf die Städte und Gemeinden des Landes übertragen.

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Tierschutzverein Schwetzingen gibt Tipps für den richtigen Igelschutz

Jetzt im Herbst rüsten sich die Igel für den Winterschlaf. In den ersten Frosttagen wandern viele Igel noch im Freien umher. Oft sorgen sich Tierfreunde um die scheinbar hilflosen Tiere. Der Tierschutzverein Schwetzingen warnt jedoch vor gut gemeinter, aber falsch verstandener Igelhilfe. Nur in Ausnahmefällen sind die stacheligen Tiere auf menschliche Hilfe angewiesen. Tierfreunde sollten sich zunächst beim Tierarzt oder dem örtlichen Tierschutzverein informieren, bevor ein Igel möglicherweise vorschnell in Pflege genommen wird. Am besten unterstützt man die Igel mit naturnah gestalteten, gut zugänglichen Gärten, die Nahrung und einen Unterschlupf bieten: also Gärten mit Buschwerk und Hecken, in denen das Herbstlaub schon mal liegen bleiben darf.
Trifft man in den Herbsttagen einen Igel an, sollte man ihn zunächst nur aus sicherer Entfernung beobachten. Nicht immer braucht ein solches Tier Hilfe. Nur stark untergewichtige, verletzte oder kranke Igel sind wirklich hilfsbedürftig. Kranke oder verletzte Igel erkennt man beispielweise daran, dass sie am Tag herumliegen, mager sind und sich apathisch verhalten. Auch Tiere, die noch bei Dauerfrost oder geschlossener Schneedecke draußen herumlaufen, sind meist krank oder geschwächt. Oft sind es Jungtiere, die zu spät geboren wurden, um sich noch ein ausreichendes Winterfettpolster anzufressen. Igel, die im November noch deutlich unter 500 bis 600 Gramm wiegen, haben ohne Zufütterung kaum eine Überlebenschance. Bei einem solchen geschwächten Igel gilt: vorsichtig aufnehmen und zum Tierarzt bringen oder bei einem Tierheim oder Tierschutzverein in Obhut geben. Dort gibt es Tipps für die weitere Behandlung und besonders für die Nahrungsauswahl. Denn falsche Ernährung kann das Todesurteil für einen Igel bedeuten. Das sicher gut gemeinte Schälchen warme Milch am Morgen kann dem Igel den Tod bringen.
Igelfreundlicher Garten
Wer als Gartenbesitzer mehr für die Igel tun will, kann das im Herbst anfallende Laub in den Anlagen und auf den Beeten liegen lassen. Dieser „natürliche“ Mantel dient vielen Insekten als Winterquartier. Ein igelgerechter Garten hat darüber hinaus Durchgänge zu anderen Gärten, denn Igel durchstreifen auf ihrer Nahrungssuche große Gebiete. Gartengeräte sollten nur vorsichtig eingesetzt werden. Vor allem die in den letzten Jahren immer beliebter gewordenen Laubsauger und –bläser können eine Gefahr für Igel darstellen. Kleinere Igel können eingesaugt oder getötet werden. Außerdem entfernen die Geräte nicht nur Laub, sondern auch Insekten, Würmer und Weichtiere, die dem Igel als Nahrung dienen. Rechen sind demgegenüber die igelfreundlichere Alternativen. So finden die Stachelritter genug Nahrung und können im Laub ein geschütztes warmes Nest anlegen und so den Winter ganz einfach verschlafen.

Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V    0173/4540254 oder 06202/29483


 

Katzenstation des Tierschutzverein Schwetzingen
Der Umbau beginnt

Endlich – am 01.10. beginnt der Umbau der angemieteten Halle  in der Zähringerstraße in Schwetzingen. Nach fast 2 ½ Jahren Suche nach einem neuen Domizil für die Katzenstation ist es nun endlich soweit. Die Damen des Vorstandes des Tierschutzveren Schwetzingen hoffen sehr, daß man bis spätestens Mitte/Ende November in der Zähringerstraße einziehen kann.


Das provisorische Heim in Brühl in der Hauptstraße muß Anfang Oktober geräumt werden, da es abgerissen wird. Die Abrißbirne verfolgt die Tierschützer seit fast 3 Jahren. Begonnen hat der Albtraum, als im April 2012 das jahrelange Domizil des TSV Schwetzingen in Mannheim-Rheinau verkauft wurde und abgerissen werden sollte. Es steht heute noch und gammelt vor sich hin. Die Rhein-Chemie, der Käufer des Rheinauer Geländes hätte ein gutes Werk getan, wenn man den Tierschützern noch etwas Zeit eingeräumt und überhaupt einmal Hilfe angeboten hätte.


Freundlicherweise vermietete die Gemeinde Brühl dem kleinen Verein ein „Abrißhaus“ in der Hauptstraße, in das er im März 2013 einzog und es für die Katzen einrichtete. Jetzt muß auch dieses Häuschen geräumt werden, weil dort eine Wohnanlage errichtet werden soll. Schade, es hat den Tierschützern gut in Brühl gefallen, obwohl in dem kleinen Haus viel zu wenig Platz war.

An dieser Stelle möchte sich der Vorstand des Tierschutzverein Schwetzingen bei Bürgermeister Dr. Göck und dem Brühler Gemeinderat für das Entgegenkommen bedanken. Und natürlich auch bei den Brühler Bürgern, die „uns ganz toll aufgenommen haben und immer sehr freundlich waren“.

Jetzt werden freiwillige, ehrenamtliche Helfer (mit Tagesfreizeit) für Demontagearbeiten in der Zeit vom 01.10.-max. 15.10. gesucht, natürlich auch Sponsoren für das Material, Sachspenden (z.B. Fliesen, Elektromaterial, Leichtmetallregale, Leuchtmittel etc. – der TSV ist ein eingetragener Verein und es dürfen auch Spendenbescheinigungen ausstellt werden) und natürlich Geldspenden (Sparkasse Heidelberg IBAN  DE12 6725 0020 0025 2422 97 BIC SOLADES1HDB, Volksbank Kur- und Rheinpfalz IBAN DE02 5479 0000 0001 0528 02 BIC GENODE61SPE.


Die Tierschützer bedanken sich bereits jetzt und versprechen: es wird eine schöne Station für die felligen Vierbeiner.


14.09.2014
Schw.

SCHON WIEDER AUSGESETZT!!! 

Kennt jemand diese beiden Hasen, sie wurden heute in der Nähe vom Bolzplatz in Hockenheim, Lussheimerstrasse ausgesetzt!!! Sie wurden zum Glück entdeckt. Das Braune ist eine Häsin und das andere ein unkastrieter Rammler.

Infos bitte an: Sandra Mummert, Tel.: 06205 / 39 29 15 , Mobil: 0173 / 66 57 97 6,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 Katzenplage in Hockenheim

Im März erreichte uns ein Anruf aus Hockenheim. Eine Katze war zugelaufen und da man Angst vor ungewolltem Nachwuchs hatte, wollte man das scheue Tier zum Tierarzt bringen und benötigte Hilfe von uns in Form einer Katzenfalle.
Da wir Katzenfallen aus verschiedenen Gründen nicht verleihen, wir aber trotzdem Hilfestellung geben wollten, fuhr eine Mitarbeiterin nach Hockenheim. Die Katze (übrigens ein Kater) war schnell gefangen und kastriert. Was die Mitarbeiterin dann aber nach Hinweisen von Bewohnern auf einem Nachbargrundstück sah, verschlug uns allen die Sprache. Ca. 15 Katzen, fast alles Kätzinnen, manche schon sichtbar tragend, bevölkerten das Grundstück. Die Tiere wurden zwar gefüttert, aber in ein paar Wochen oder Monaten würde es hier von Katzen nur so wimmeln, auch hier wieder die Mehrzahl unkastriert. Dem Grundstücksbesitzer waren die Tiere selbst teilweise zugelaufen und es überstieg wohl auch die finanziellen Möglichkeiten.
In der Folge wurden 10 Kätzinnen gefangen und kastriert, ausnahmslos waren alle trächtig. Wenn man pro Kätzin nur einmal 5 Welpen annimmt, hätte es hier bald Nachwuchs von mindestens  50 Tieren gegeben. Da die Kätzinnen zum Großteil sehr scheu waren, mußten 8 Tiere zurückgebracht werden, 2 blieben bei uns.
Auf Nachfrage unsererseits erfuhren wir, daß das Ordnungsamt der Stadt Hockenheim über die Vielzahl der Katzen bereits informiert war. Die erbetene Hilfe von Seiten der Stadt erfolgte jedoch nicht. Man verwies an das zuständige Tierheim Heidelberg.
Dort gibt es aber keine Mitarbeiter, die das zeitaufwändige Katzeneinfangen übernehmen können. Man gibt das Problem zurück an das zuständige Ordnungsamt der jeweiligen Gemeinde. Dessen Mitarbeiter können sich dann im Tierheim Fallen ausleihen und das Fangen der Tiere übernehmen.
In der Regel geschieht das nicht, da auch hier Personal und die Kenntnisse fehlen. Man sitzt die Sache also aus, mit der Folge, daß vielerorts die Katzenpopulation überhand nimmt. Oft gehen die ortsansässigen Tierschutzvereine das Problem selbst an und tragen in der Regel auch noch die Kosten selbst. Wenn tatsächlich von den Gemeinden eine finanzielle Hilfe kommt, ist sie meist sehr mager.
Da es in Hockenheim und den umliegenden Gemeinden keinen größeren Tierschutzverein gibt, sind die Stadt Hockenheim und die angrenzenden Gemeinden dringend aufgefordert, hier für schnelle Abhilfe zu sorgen. Spätestens im Herbst wird der nächste Katzennachwuchs erwartet.
Der Tierschutzverein Schwetzingen kümmert sich um die Gemeinden Brühl, Ketsch, Plankstadt, Oftersheim und Schwetzingen. In dringenden Notfällen übernehmen wir auch in Hockenheim den Tierschutz. Dauernde Hilfe aber auch noch in Hockenheim und den dort angrenzenden Gemeinden zu leisten, übersteigt die finanziellen und personellen Möglichkeiten des Vereins.
Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V.
Tel.-Nr. 0173/4540254

 

Am Dienstag, 27.05. wurde in Rohrhof, Ulmenstraße ein getigerter, kastrierter nicht tätowierter und auch nicht gechipter Kater gefunden. Das Tier ist schon älter und war wahrscheinlich irgendwo eingeschlossen. Eventuell hat das Tier auch epileptische Anfälle. Es ist auch gut möglich, daß der Kater bereits seit längerer Zeit vermißt wird. Infos bitte an den Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V. 0173/4540254 oder 06202/29483.E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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