Tierschutz-News

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 Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe?
 
 Aus dem Gebüsch im Garten ist aufgeregtes Zwitschern zu hören. Die Amseln haben sich auch in diesem Jahr dazu entschieden, ihre Jungen dort aufzuziehen. In der Hecke am Ende des Gartens ist ebenfalls einiges los. Auch dort fliegen Altvögel regelmäßig zum Füttern ihrer Kleinen ins Nest. Die Brutzeit ist in vollem Gange und wir Menschen sollten dabei möglichst wenig stören. Dafür ist es wichtig, dass Hundehalter ihre Vierbeiner in Wald und Flur an die Leine nehmen und dafür sorgen, dass sie den Vogelnachwuchs in Ruhe lassen. Weiterhin sollten auch Menschen ohne tierische Begleitung versuchen, sich möglichst rücksichtsvoll zu benehmen.

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Diese wirklich tolle und gut durchdachte Konstruktion einer Katzentreppe aus dem dritten Stock über den Balkon in den Garten kann nachgefragt werden unter


06202/29483 oder 0173/4540254 oder über die E-Mail-Adresse des TSV Schwetzingen. 

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Hilfe für Schlossgartentiere
Es war ein ruhiges Jahr für die Schloßgartentiere. Es gibt nur zu berichten, dass im Frühjahr eine der sechs weißen Gänse von einem Wildtier gerissen wurde. Bei dieser Gelegenheit möchte Karin Franz nochmals betonen, dass ihre Arbeit im Schlossgarten sich nur auf kranke oder verletzte Tiere beschränkt. Sie bittet auch darum, sich an das Fütterungsverbot zu halten, da alles wildlebende Tiere sind, die in diesem Paradies genügend zu fressen finden. Falls es wirklich einmal nichts zu finden gibt, übernimmt die Schloßgartenverwaltung die dann notwendige Fütterung.
Manchmal bezieht sich die Arbeit von Karin Franz auch auf außerhalb des Schloßgartens lebende Tiere. So wie die kleine Episode mit Rudi dem Fuchs.
Ende April 2014 brachten Karin Franz und Barbara Schwalbe, beide ehrenamtlich tätig im Tierschutzverein Schwetzingen, den sehr zutraulichen und menschbezogenen Fuchs Rudi in sein neues Zuhause nach Trier. Rudi wurde von Spaziergängern in der Schwetzinger Sternallee gefunden und stellte sich als sehr zutrauliches Tier heraus. Mit großer Wahrscheinlichkeit war er bei Menschen aufgewachsen, die sich seiner entledigten, als er größer wurde.
In seinem neuen Zuhause stellte sich dann irgendwann heraus, dass Rudi eine Shirley war. Aber auch Shirley war für ein Wildtier viel zu zutraulich. Sie besuchte die Menschen, die mit ihr auf dem schönen weitläufigen Anwesen wohnten, in deren Häusern, spielte mit den Kindern, ließ sich willig fotografieren und folgte wie ein Hund.
Eines Tages freundete sie sich mit einem Artgenossen an und verschwand immer öfter in den angrenzenden Wäldern, manchmal tagelang. Ihr Futter fraß sie nicht mehr sofort, sondern vergrub einen Teil im Wald. Sie wurde immer schöner, bekam ein tolles Fell und sah endlich aus wie ein richtiger Fuchs. Eines Tages bemerkten die Menschen, die sich um sie kümmerten, dass sie immer dicker wurde – Shirley war trächtig. Sie wurde scheuer, zog sich zurück und eines Tages war sie ganz verschwunden. Entgegen der anfänglichen Befürchtungen lebt sie heute wie ein richtiger wilder Fuchs und konnte somit erfolgreich ausgewildert werden. Ein größeres Dankeschön konnte Rudi/Shirley den Tierschützern nicht machen.
Bilder der Schloßgartentiere und auch von Rudi/Shirley auf der HP des Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V.
Mistelverkauf zugunsten der Schloßgartentiere am Samstag, 05.Dez. 2015 ab 10 Uhr (Schloßplatz bei der Spargelfrau oder vor dem Brauhaus). Kontoverbindung  DE57 6725 0020 0009 1552 01 Sparkasse Heidelberg

 

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Im Wald am Stadion zwischen Ketsch und Schwetzingen wurde ein totes Kaninchen gefunden. Das Tier lag in einer blauen Katzenhöhle (wie man sie oft an Kratzbäumen findet), die Höhle war in einer KiK Einkaufstüte aus Stoff. Die Tierschützer wissen nicht, ob das Tier noch lebte, als es dort offenbar ausgesetzt wurde oder ob es verdurstet oder verhungert ist. Die Öffnung der Höhle lag auf dem Boden auf. so dass sich das Tier selbst nicht befreien konnte. Wer weiß, wem das Tier bzw. die Höhle und die Tüte gehörten? Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V. 0173/4540254 oder 06202/29483.

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„Wer will mich?“ – Kaninchen suchen ein neues Zuhause

 

 

 

Das ist Siegfried, ein freundliches Dalmatiner-Rex Böckchen, kastriert und ca. 7 Jahre alt.

 

Siegfried sucht einen schönen Altersruhesitz bei einer netten Kaninchendame, gerne auch schon etwas älter. Siegfried leidet unter Kaninchenschnupfen, der nicht ansteckend ist, aber immer mal wieder durch Gaben von Antibiotika eingedämmt werden muss. Wer hat ein Herz für den lieben Mümmler? Außerdem suchen noch viele andere Kaninchen und Häschen, unter anderem Hasenbabys im Alter von jetzt 10 Wochen, ein neues liebevolles Zuhause in Außenhaltung. Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V. 06202/71088 und 0621/4802704

St. Martin: Laternen, Gänsebraten und Tierquälerei  

Mit Martinsumzügen und selbstgebastelten Laternen wird in ganz Deutschland in diesen Tagen das Martinsfest gefeiert. Die schöne Tradition ist aber auch eng mit großem Tierleid verknüpft. Dem Martinsfeuer – der Höhepunkt vieler Martinsfeste – fallen jährlich tausende Wildtiere zum Opfer. Dabei können viele Tierleben bereits gerettet werden, indem man das Brennmaterial erst kurz vorher auf- und unbedingt kurz vor dem Anzünden umschichtet. Zudem sollte auf den traditionellen Gänsebraten verzichtet und sich für eine vegetarische oder vegane Alternative entschieden werden. Der größte Teil der Martinsgänse wird unter katastrophalen Bedingungen im Ausland gemästet. Wer nicht bei seinem Festtagsmenü auf Fleisch verzichten möchte, sollte aber zumindest auf eine artgerechte Haltung der Tiere achten. Aktuell kommen etwa 80% der Gänse aus Polen, Ungarn und zum Teil auch aus Tschechien. Dort ist die Haltung vielfach katastrophal. Größtenteils werden Gänse in engen Ställen ohne Badewasser (Wasser ist für die Gefiederpflege unbedingt nötig) gehalten, in denen sie sich nicht artgerecht verhalten können. Um die Intensivtierhaltung zu verschleiern, werden die Tiere zum Teil mit irreführenden Bezeichnungen angeboten. Beispielsweise suggerieren Begriffe wie „vom Bauernhof“ oder „Landkorngans“ eine artgerechte Haltung. Tierschützer fordern deshalb nicht nur ein Ende der tierquälerischen Haltungsbedingungen sondern auch ein Verbot von beschönigenden Bezeichnungen. Verbraucher, die beim Festtagsmenü nicht auf Fleisch verzichten möchten, sollten auf die gesetzlich geschützten Kennzeichnungen „Auslaufhaltung“, „bäuerliche Auslaufhaltung“, „bäuerliche Freilandhaltung“, „Bio-„ oder „Ökogans“ achten. Diese stehen für eine artgerechte Haltung der Tiere mit Auslauf.

 

Als Nebenprodukt der Fleischgewinnung werden Federn und Daunen als Füllmaterial für Kissen, Bettdecken und Outdoorkleidung verwendet. Gänse werden lebend gerupft, wobei das schmerzhafte Ausreißen der Federn in Deutschland nicht erlaubt ist. In vielen anderen Ländern wird es aber noch praktiziert.

 

Ein weiteres tierquälerisches Produkt der Gänse- und auch Entenhaltung ist die Stopfleber. Sie wird hergestellt, indem man die Leber von Gänsen und Enten mittels Zwangsfütterung (Stopfen) auf etwa das Zehnfache Ihres Gewichts anschwellen läßt. Für die Produktion von Stopfleber werden nur Erpel verwendet, da sie die größere Leber ausbilden und diese weniger venenreich ist. Mehr als 30 Millionen weiblicher Küken werden jedes Jahr direkt nach der Geburt am Fließband aussortiert und lebend in den Schredder geworfen. Die Zwangsfütterung der Tiere beginnt im Alter von 8 bis 10 Wochen; über einen Zeitraum von 12 bis 21 Tagen werden die Vögel gestopft, d.h. dass ihnen jeden Tag 800 – 1000 Gramm Maisbrei mittels eines langen Metallrohrs, das ihnen gewaltsam in den Hals gestoßen wird, verabreicht wird. Dabei schwillt die Leber der Tiere auf das Zehnfache ihres normalen Gewichts an. Die Sterblichkeitsrate dieser armen geschundenen Tiere ist bis zu 20 mal höher als die der Tiere, die unter „normalen“ Lebensbedingungen aufwachsen. Ein tierfreundliches Stopfen gibt es nicht, obwohl immer wieder von Produzenten und Vertreibern versucht wird, es glaubhaft zu machen. Nebenwirkungen des Stopfens sind u.a. Atemnot, schlimmste Halsverletzungen, Knochenbrüche, Leberblutungen und Herzversagen. Die Tiere werden geschlachtet, kurz bevor sie an den Folgen des Stopfens sowieso langsam und qualvoll verenden würden.

 

Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V.

 

Schwetzingen, 01.11.2015

 

bs

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