Tierschutz-News

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 Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe?
 
 Aus dem Gebüsch im Garten ist aufgeregtes Zwitschern zu hören. Die Amseln haben sich auch in diesem Jahr dazu entschieden, ihre Jungen dort aufzuziehen. In der Hecke am Ende des Gartens ist ebenfalls einiges los. Auch dort fliegen Altvögel regelmäßig zum Füttern ihrer Kleinen ins Nest. Die Brutzeit ist in vollem Gange und wir Menschen sollten dabei möglichst wenig stören. Dafür ist es wichtig, dass Hundehalter ihre Vierbeiner in Wald und Flur an die Leine nehmen und dafür sorgen, dass sie den Vogelnachwuchs in Ruhe lassen. Weiterhin sollten auch Menschen ohne tierische Begleitung versuchen, sich möglichst rücksichtsvoll zu benehmen.

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Katzenstation des Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V.– wie es weitergeht

Über eines sind sich die fünf Damen des Vorstandes des Tierschutzvereins Schwetzingen und Umgebung e.V. einig: es wäre eine schöne Station geworden.

Ja wäre, denn aus verschiedenen Gründen wird der Plan nun doch nicht realisiert.

Weiterlesen: Katzenauffangstation - wie es weitergeht -

Der Tierschutzverein Schwetzingen ist bei der Aktion "HelferHerzen - der dm-Preis für Engagement" mit zwei Projekten angemeldet, einmal wird unsere "Katzenauffangstation u.a. mit der Kastration von verwilderten Hauskatzen" vorgestellt, zum anderen wird unser privater Pflegeplatz "Kaninchenaufnahme und Vermittlung" beschrieben. Es werden 1000 Preise zu je 1000,- EUR ausgelobt. Ob wir wohl dabei sein werden?
Insgesamt gingen mehr als 9.000 Anmeldungen bei der Aktion ein; Teilnahmeschluss war der 13.03.1014. Und wie geht es jetzt weiter?

So geht’s weiter
In den kommenden Wochen sichten die Experten unserer Kooperationspartner Naturschutzbund Deutschland e. V., Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e. V. und Deutsche UNESCO-Kommission e. V . alle fristgerecht eingereichten Engagements.
Regionale Jurys mit öffentlich bekannten Vertretern aus Ihrer Region entscheiden dann im Juni/Juli 2014, welche Engagements mit einem der mehr als 1.000 dm-Preise ausgezeichnet werden. Jeder Preis ist dotiert mit 1.000 Euro. Sobald die regionalen Preisträger feststehen, informieren wir Sie per E-Mail.
Die Jury-Mitglieder Ihres Jury-Kreises
Wenn Sie wissen möchten, welche Personen in Ihrer Region in der Jury sitzen, gehen Sie ganz einfach auf diesen Link und suchen Sie in der Deutschlandkarte nach Ihrem dm-Markt. Sobald Sie den dm-Markt anklicken, erscheinen die dort veröffentlichten Engagements sowie die jeweiligen Jury-Mitglieder.
 
Unter obiger www-Adresse mit der Angabe der Postleitzahl 68723 für Schwetzingen (Katzenaufn. und -Vermittlung und Kastration) sowie der Angabe der Postleitzahl  68782 für Brühl (priv. Pflegeplatz für Kaninchenaufnahme und -vermittlung) kann man näheres erfahren.

AUSGESETZT!!!

Vor ca. 2 Wochen wurde in Schwetzingen am Bahnhof ein Karton mit 2 Meerschweinchen gefunden und zur Polizei gebracht. Die Tiere befinden sich inzwischen in der Obhut des Tierschutzverein Schwetzingen. Es handelt sich um ein männliches und ein weibliches Tier, wobei das Weibchen aller Voraussicht nach trächtig ist. Wer kennt die Tiere oder ihre ehemaligen Besitzer? Infos bitte an den Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V. 06202/29483 oder 0173/4540254.

Heidi und Hugo – zwei Kaninchen-Schicksale

 

Heidi wurde im Dezember 2013 am Rheinauer See wahrscheinlich ausgesetzt und von Tierfreunden gefunden und bei Frau Eder, unserem privaten Kaninchen-Pflegeplatz, abgegeben. Es stellte sich heraus, dass Heidi die sog. „Sternguckerkrankheit“ = E.C. hat, die Symptome  sind ähnlich der Epilepsie. Wenigstens während zwei Monaten musste sie zwangsernährt werden ehe es ihr wieder besser ging und sie allein zu fressen begann.
E.C. = Encephalitozoonose Cuniculi ist eine parasitäre Krankheit, die von pilzartigen Lebewesen übertragen wird und Nieren und Gehirn (Kopfschiefhaltung) befällt; ca. 80% der Kaninchen tragen den Erreger in sich; Übertragung des Erregers erfolgt über verschmutztes Futter, Streu oder Kot anderer Tiere. 

Hugo hat ein anderes schlimmes Schicksal erfahren: sein Gefährte wurde im Januar 2014 von einem Fuchs gerissen und er hat es mit ansehen müssen; er verfiel in Schockstarre, die letzte Überlebenschance, die es noch hatte. Man kann es kaum glauben, dass sich so ein Vorfall in unserer bebauten Gegend ereignen kann; dies geschah am späten Vormittag in Eppelheim. Die 14- und 15-jährigen Kinder der Familie sahen den Fuchs mit dem gerissenen Kaninchen im Maul noch wegrennen. Das geschockte Kaninchen wurde in eine Tierklinik gebracht, wo es eine Infusion gegen Schockstarre erhielt. Frau Eder nahm sich des Kaninchens an und es musste während drei Wochen zwangsernährt werden. 

Heidi und Hugo haben dennoch ein erfülltes Kaninchenleben: sie haben sich angefreundet, kuscheln zusammen und genießen so ihr gemeinsames Leben.

 

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