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 Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe?
 
 Aus dem Gebüsch im Garten ist aufgeregtes Zwitschern zu hören. Die Amseln haben sich auch in diesem Jahr dazu entschieden, ihre Jungen dort aufzuziehen. In der Hecke am Ende des Gartens ist ebenfalls einiges los. Auch dort fliegen Altvögel regelmäßig zum Füttern ihrer Kleinen ins Nest. Die Brutzeit ist in vollem Gange und wir Menschen sollten dabei möglichst wenig stören. Dafür ist es wichtig, dass Hundehalter ihre Vierbeiner in Wald und Flur an die Leine nehmen und dafür sorgen, dass sie den Vogelnachwuchs in Ruhe lassen. Weiterhin sollten auch Menschen ohne tierische Begleitung versuchen, sich möglichst rücksichtsvoll zu benehmen.

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Wildtiere sind keine Zirkustiere Tierschutzbund startet Kampagne


Elefanten, Tiger, Bären: Wildtiere die Kunststücke vorführen, sind in vielen deutschen Zirkusmanegen immer noch ein fester Bestandteil der Show - obwohl die Folgen für die Tiere schwerwiegend sind. Für die Belustigung des Publikums wird den Tieren widernatürliches Verhalten beigebracht und das oftmals, indem der Wille des Tieres gebrochen wird. Zudem kommt es zu Verhaltensstörungen, Erkrankungen und sogar frühzeitigen Todesfällen. Gefährliche Tiere wie Elefanten bergen jedoch auch ein hohes Risiko für die Allgemeinheit, wie der traurige Vorfall in Baden-Württemberg aktuell gezeigt hat. Bereits seit Jahren fordert der Deutsche Tierschutzbund ein Wildtierverbot in Zirkussen und startet nun die Kampagne „Wildtiere sind keine Zirkustiere“. Der Appell richtet sich sowohl an die Politik und damit an das längst überfällige Wildtierverbot, wie auch an Zirkusbesucher, die mit ihren Eintrittsgeldern das Leid der Tiere unterstützen. Interessierte finden Informationen unter tierschutzbund.de.

Die Tierqual unter der Zirkuskuppel muss endlich ein Ende haben. Gemeinsam mit über 750 Mitgliedsvereinen werden wir unsere neuen Kampagnenmotive streuen und somit den Druck auf die Politik erhöhen, so der Deutsche Tierschutzbund aus Bonn. Seit Jahren kämpft der Verband für ein Wildtierverbot, doch seit Jahren blockiert die Bundesregierung diesen wichtigen Schritt für mehr Tierschutz und das hat nicht nur für die Tiere dramatische Folgen. Der schreckliche Unfall mit Zirkuselefant „Baby“ (oder Benjamin) hat alle schockiert, wenn auch nicht überrascht. Das Beileid gilt den Angehörigen. Politik und Behörden müssen jetzt endlich im Sinne von Mensch und Tier handeln.
Die Dressur von Wildtieren im Zirkus beruht überwiegend auf Zwang oder sogar Gewalt. Neben dem Dauerstress durch das Training werden die Tiere ihr ganzes Leben von Ort zu Ort transportiert, da jeder Zirkus jährlich ca. 40-50 Mal den Gastspielort wechselt. Die Tiere müssen in viel zu kleinen Käfigen oder Gehegen hausen und haben in diesen kaum Material zur artgemäßen Beschäftigung. Statt Naturboden stehen die meisten Tiere die meiste Zeit auf nacktem Beton. Zudem fristen sozial lebende Tiere wie Elefanten in manchen Zirkussen immer noch ein Leben in Einzelhaft ohne Kontakt zu Artgenossen. Aus Tierschutzsicht ist ein Wildtierverbot nun unumgänglich.
Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V. 0173/4540254.

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