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 Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe?
 
 Aus dem Gebüsch im Garten ist aufgeregtes Zwitschern zu hören. Die Amseln haben sich auch in diesem Jahr dazu entschieden, ihre Jungen dort aufzuziehen. In der Hecke am Ende des Gartens ist ebenfalls einiges los. Auch dort fliegen Altvögel regelmäßig zum Füttern ihrer Kleinen ins Nest. Die Brutzeit ist in vollem Gange und wir Menschen sollten dabei möglichst wenig stören. Dafür ist es wichtig, dass Hundehalter ihre Vierbeiner in Wald und Flur an die Leine nehmen und dafür sorgen, dass sie den Vogelnachwuchs in Ruhe lassen. Weiterhin sollten auch Menschen ohne tierische Begleitung versuchen, sich möglichst rücksichtsvoll zu benehmen.

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Pfauen im Schwetzinger Schlossgarten


Karin Franz, die „Mutter“ der Schlossgarten-Tiere und Barbara Schwalbe vom Tierschutzverein Schwetzingen haben Pfau „Fritz“ in seiner neuen Unterkunft besucht.
Aber entgegen der Aussage von Herrn Hörrmann (GF der baden-württembergischen Schlösser und Gärten SSG) wurde er nicht in den Schlosspark Weikersheim strafversetzt, sondern auf ein Privatgrundstück in Ravenstein-Hüngheim. Der Schlosspark Weikersheim kam deshalb nicht in Frage, weil die dortigen Verantwortlichen die gleichen Probleme mit „ihren“Pfauen hatten wie in Schwetzingen. Sie spazierten durch die Stadt und richteten in der Balz an PKW’s ziemlichen Schaden an. Also wurden alle Tiere umgesiedelt, auch die weiblichen und eine neue „Besetzung“ gibt es nicht, auch keine Pfauenmädels. Der Schlosspark Weikersheim ist pfauenfrei.
Nun aber zurück zum Schwetzinger Pfau „Fritz“. Es kostete einige Anrufe herauszufinden, wo er denn nun wirklich abgeblieben war, der Fritz. Und am Sontag, 02.08.2015 starteten die beiden Tierschützerinnen zur Fahrt nach Ravenstein. Dort auf einem etwas außerhalb liegenden großen Grundstück sahen sie ihn dann wieder! Wegen der Mauser sah er am sonst so imposanten Schwanzgefieder arg mitgenommen aus. Herr Götzinger (der Besitzer des Grundstücks und neuer Besitzer von Fritz) hat ihm die Federn auf einer Seite gestutzt; er kann zwar nachts auf den unteren Ast eines Baumes flattern, aber so wie früher durch die Landschaft fliegen und flattern geht nicht mehr. Er hat eine Frau und vier Kinder, von denen schon  drei der Fuchs geholt hat.
Beim Abschied erklärte sich Herr Götzinger bereit, das übriggebliebene Kind von „Fritz“, sollte es ein Hahn sein, dem Schwetzinger Schlossgarten kostenlos zu überlassen. Aber bis dahin muss sicherlich noch vieles abgeklärt und besprochen werden.
Noch ein Punkt, der den Tierschützern arg auf der Seele liegt: Beim Lichterfest im Schwetzinger Schlossgarten wird seit einigen Jahren das Feuerwerk auf dem Großen Weiher abgebrannt. Obwohl der Schlossgarten viele Wassertiere beherbergt und das Wasser der einzige Rückzugsort bei diesen Großveranstaltungen ist. Es wäre schön, wenn sich die Verantwortlichen hierüber einmal Gedanken machen würden.

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