Tierschutz-News

TASSO-Newsletter 

 Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe?
 
 Aus dem Gebüsch im Garten ist aufgeregtes Zwitschern zu hören. Die Amseln haben sich auch in diesem Jahr dazu entschieden, ihre Jungen dort aufzuziehen. In der Hecke am Ende des Gartens ist ebenfalls einiges los. Auch dort fliegen Altvögel regelmäßig zum Füttern ihrer Kleinen ins Nest. Die Brutzeit ist in vollem Gange und wir Menschen sollten dabei möglichst wenig stören. Dafür ist es wichtig, dass Hundehalter ihre Vierbeiner in Wald und Flur an die Leine nehmen und dafür sorgen, dass sie den Vogelnachwuchs in Ruhe lassen. Weiterhin sollten auch Menschen ohne tierische Begleitung versuchen, sich möglichst rücksichtsvoll zu benehmen.

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Die Straße ist grausam, Kastration harmlos.

 

Krank, verletzt und abgemagert: Allein in Deutschland leben schätzungsweise rund zwei Millionen frei lebende Katzen. Diese Straßenkatzen bekommen jetzt im Frühjahr weiteren Nachwuchs. Das Leid dieser Tiere und die Wichtigkeit der Kastration von Freigängerkatzen aus Privathaushalten hängen eng zusammen. Letztere tragen durch unkontrollierte Fortpflanzung erheblich zum Erhalt der Straßenkatzen-Population bei. Insbesondere die Geburt der sogenannten „Maikätzchen“ stellt Tierschützer vor große Herausforderungen. Die Tierschützer appellieren daher an alle Katzenbesitzer, vor allem wenn sie den Tieren Freigang gewähren, ihre Tiere frühzeitig kastrieren zu lassen. Gleichzeitig fordern sie und der Deutsche Tierschutzbund seit langem eine rechtliche Regelung zum Schutz von Katzen, in der auch das Kastrieren enthalten ist. 

Nur indem Katzenbesitzer verantwortungsvoll handeln und ihr Tier - egal ob weibliche Katze oder Kater - kastrieren lassen, kann die dramatische Anzahl der Katzen ohne ein liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden. Jeder, der seine Katze nicht kastrieren lässt, trägt unmittelbar zum Leid der Straßenkatzen und weiteren Katzenschwemmen in Tierheimen bei. Auch der Gesetzgeber gehört in die Pflicht genommen, denn es braucht dringend ein Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungsgebot für Freigängerkatzen, um das Problem in den Griff zu bekommen. 

Jede Straßenkatze stammt ursprünglich von einer Hauskatze ab: von ausgesetzten oder zurückgelassenen Tieren oder unkastrierten Freigängem. Die zumeist scheuen Tiere leben versteckt in Hinterhöfen, Parks oder stillgelegten Industriegebäuden. Als domestizierte Tiere sind Katzen jedoch nicht in der Lage, sich und ihre Nachkommen vollständig alleine zu versorgen. Unterernährung führt zu allgemeiner Schwäche, die Tiere leiden unter Katzenschnupfen und Parasiten. Viele Jungkatzen erreichen das Erwachsenenalter nicht. 

Da Straßenkatzen meist nicht auf den Menschen sozialisiert sind, können die Tierheime sie nicht in ein Zuhause vermitteln. Daher kastrieren die Tierschützer diese Katzen und versorgen sie an geeigneten Futterstellen. 

Kastration beugt dem Elend der Straßenkatzen vor. Im Vergleich zum Leid der Straßentiere ist die Kastration ein relativ harmloser medizinischer Routineeingriff. Neben der Unfruchtbarmachung birgt die Kastration weitere positive Effekte. Durch den verringerten Fortpflanzungsdrang sind Streitigkeiten, Verletzungen und Krankheitsübertragungen seltener. Der Tierschutzverein Schwetzingen hatte alleine in den letzten 12 Monaten 7 Fälle von FIV. Diese auch Katzenaids genannte Immunschwäche trifft vor allen Dingen unkastrierte Kater, die sie dann an andere Katzen weitergeben. Bei weiblichen Katzen können gesundheitliche Risiken im Alter, wie Tumore oder Entzündungen, reduziert werden. 

Infos auch gerne telefonisch beim Tierschutzverein Schwetzingen und Umgebung e.V. 0173/4540254

 Verletzte Ente gefunden

 

Am 04.04. wurde in der Hans-Karmann-Straße in Schwetzingen eine verletzte Ente gefunden. Nach tierärztlicher Betreuung wurde sie von einer Mitarbeiterin des Tierschutzverein Schwetzingen zur weiteren Pflege und zum Aufpäppeln in den Vogelpark nach Hockenheim gebracht. Wenn es ihr wieder richtig gut geht, darf sie zurück in ihr Revier am Leimbach. 

06.04.2016
BS

 

Selma – ein Spaziergang mit Hindernissen

 

Oh je, das hätte ganz schief gehen können für die wunderschöne dreifarbige Kätzin Selma. Aber dank einem Harvey, dem mutigen Golden Retriever,  konnte sie nach einer knappen Woche von ihrer Familie freudestrahlend in die Arme geschlossen werden.
Was war passiert? Kätzin Selma, erst am 23.12.2015 bei Fam. Geiser in Altlußheim eingezogen und seit einiger Zeit auch begeisterte Freigängerin, kam nach dem morgendlichen Ausflug nicht mehr nach Hause. Frau Geiser hatte den Familienliebling, der vom Tierschutzverein Schwetzingen vermittelt wurde, am 28.02.2016 morgens rausgelassen, aber Selma kam wider Erwarten nicht zurück. Weder an diesem Abend noch an den darauffolgenden Tagen. Die ganze Familie war in heller Aufregung  und kontaktierte schließlich auch den Tierschutzverein Schwetzingen, um sich mit allerlei Ratschlägen zum Wiederfinden der geliebten Katze einzudecken. Suchplakate wurden ausgeteilt, Fundbörsen geprüft, Polizei und Tierheime informiert. Ohne Erfolg. Selma blieb verschwunden. Auch Tasso wurde informiert, aber nichts passierte und die Familie wurde immer trauriger, weil Selma wirklich fehlte.
Erst am 03.03.2016, einem Donnerstag, klingelte die Nachbarin bei Frau Geiser und erzählte, dass Retriever Harvey ganz aufgeregt an einem Abwassergully stehen würde und partout nicht weiter wollte. Ob vielleicht Selma………….?? Frau Geiser ging sofort mit und tatsächlich. Der Golden Retriever schlug  erneut an. Da war klar, dass sich hier etwas Ungewöhnliches unter dem Gully-Deckel befinden musste. Die Hoffnung Selma zu finden wuchs schlagartig. Frau Geiser informierte sofort den Bauhof, der  vorbildlich auf das Anliegen reagierte und tatsächlich  nach zehn Minuten mit zwei Mitarbeitern vor Ort war. Der Gully-Deckel wurde geöffnet, die Auffangschale herausgenommen und darunter kam Selma zum Vorschein. Sie steckte im Abwasserrohr fest. Beherzt wurde die Katze aus dem Rohr gezogen und die Familie konnte das Kätzchen nach langen fünf Tagen wieder in die Arme schließen. Selma war abgemagert, in einem jämmerlichen Zustand,  nass und  kalt, aber offenbar unverletzt.
Natürlich haben sich alle Beteiligten sofort Gedanken darüber gemacht, wie Selma in dieses Rohr kommen konnte? Gerade in Neubaugebieten gibt es viele Rohrleitungen, die noch nicht angeschlossen und geflutet sind, aber gerade deswegen für Kleintiere, wie z.B. neugierige Katzen zu einem geheimnisvollen Ort werden, den es zu entdecken gilt. Ja, und so lief Selma wohl in das Abwasserrohr und bis zum Gitter, kam aber dann nicht mehr zurück und fand keinen Ausgang. Sie steckte fest und wenn Harvey, der treue Retriever sie nicht entdeckt und sein Frauchen auf sie aufmerksam gemacht hätte, hätte die Geschichte wohl keinen guten Ausgang genommen. Die Gemeinde hat indessen signalisiert hier schnell Abhilfe zu schaffen und fehlende Gitter anzubringen. 
Jetzt sind  alle froh, dass Selma wieder da ist  und wollen das Geschehene auch publik machen. Nicht nur,  um den mutigen Harvey zu ehren, sondern auch um auf diese Gefahrenstellen aufmerksam zu machen. Vielleicht kann das  anderen Familien bei der Suche nach ihrem Tier helfen.
09.03.2016
BS

 

Neues Plätzchen gesucht! 

           TIERHEIM MÜNCHEN  -Gemeinnützige Betriebsgesellschaft mbH

Riemer Straße 270, 81829 München, Telefon: 089 / 921 000 88.

Besuchszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr und nach Vereinbarung


Willi sucht

eine Partnerin fürs Leben. Die stramme Höckergans Willi konnte gerade noch vor dem Tod gerettet werden. Sein Schlachttermin stand schon fest. Tierfreund retteten ihn und brachten ihn in unser Tierheim. So ganz glücklich ist Willi noch nicht über sein Rettung. Täglich maschiert er ruhelos auf und ab – stets auf der Suche nach einer passenden Gefährtin.

Sein Grundstück bewacht er gut, sehr gut. Fremden Personen gegenüber ist er misstrauisch und meldet diese mit einem trompetenartigen Geschnatter laut an. Wer eine „Wachgans“ sucht, ist bei uns goldrichtig! Ein großzügiges Grundstück, ein Bach oder Weiher sollten dem Ganter allerdings schon zur Verfügung stehen. 

Wer also eine passende Höckergans-Dame für unseren Willi hat, dazu noch einen großen Garten mit Bademöglichkeit, der ist in unserem Wildtierbereich gern gesehen.  

Bitte melden Sie sich zu unseren Besuchszeiten von Mittwoch bis Sonntag von 13.00 bis 16.00 Uhr direkt bei unseren Pflegern. Telefonische Auskünfte bekommen Sie unter 0174-7729600.

  • Gans

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 Hilferuf vom Tierheim Viernheim 

 

Das Tierheim Viernheim sucht dringend neue Zuhause für Ratten. Dieser Aufruf ist aktuell und sehr dringend.

 

Rattenliebhaber wenden sich bitte an das Tierheim Viernheim, Alte Mannheimer Straße 4

 

06204/2105

 

0171/7171403    Nicole Dalesio    (Tierheimleiterin)

 

0177/3021087    Nicole Tomera

 

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

   

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Zuhause gesucht

  • Rossy
    Rossy   Herr Rossy ist ein kastriertes Löwenkopfböckchen, geb. 01/2017. Er…

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