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 Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe?
 
 Aus dem Gebüsch im Garten ist aufgeregtes Zwitschern zu hören. Die Amseln haben sich auch in diesem Jahr dazu entschieden, ihre Jungen dort aufzuziehen. In der Hecke am Ende des Gartens ist ebenfalls einiges los. Auch dort fliegen Altvögel regelmäßig zum Füttern ihrer Kleinen ins Nest. Die Brutzeit ist in vollem Gange und wir Menschen sollten dabei möglichst wenig stören. Dafür ist es wichtig, dass Hundehalter ihre Vierbeiner in Wald und Flur an die Leine nehmen und dafür sorgen, dass sie den Vogelnachwuchs in Ruhe lassen. Weiterhin sollten auch Menschen ohne tierische Begleitung versuchen, sich möglichst rücksichtsvoll zu benehmen.

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Hilfe für Schlossgartentiere
Hört bitte endlich auf zu füttern - innerhalb und außerhalb des Schlossgartens.
Am 7. September 2012 bekam ich einen Anruf der Kontrolle am Schlossgarteneingang. In der Leopoldstrasse sitzt eine Pfauenhenne mit 4 Kücken auf einem Garagendach. Pfaue in ganz Schwetzingen unterwegs - Riesenthema !

In den letzten Jahren immer häufiger, sozusagen täglich ! Ohne Zweifel ist der Grund dafür die Fütterei aus den Häusern und Geschäften heraus. So höre ich dann z.B. von einer Angestellten eines Geschäftes der Innenstadt, wie „goldisch" es ist wenn die Pfaue gegenüber beim Bäcker stehen und warten bis sie was zum fi-essen bekommen. Es ist überhaupt nicht „goldisch" und ihr eigentliches Futter finden sie im Schlossgarten genug ! Jedesmal halte ich die Luft an, werm sie über viel befahrene Straßen laufen und wundere mich, dass noch nicht schon viel mehr passiert ist.

Ich karm verstehen, dass die Menschen an diesem ungewöhnlichen Bild - ein Pfau vor meinem Fenster oder mitten in der Stadt vor einer Eisdiele - Spaß haben, aber kann man sie nicht einfach ansehen ohne zu fiittem !? Zu 90% bekommen sie Brot, was ihnen sowieso gar nicht guttut.
Im gesamten Schlossgarten ist füttern untersagt und das nicht ohne Grund und jetzt meine ich nicht die Verunreinigung der Gewässer oder der Vermehrung von Ratten, sonder die dort lebenden Tiere selbst, um die es mir immer geht. Vor 2 Jahren habe ich den Gänsen im Schlossgarten 3 Monate lang Mineralfutter gegeben, weil ihnen
die Federn ausgingen. Sie sind satt vom Brot und fressen kein Gras mehr, so dass ihnen die wichtigen MineraHen fehlen.
Des Öfteren renne ich schimpfend durch den Garten, weil die Unvemimft der Menschen grenzenlos ist. Da werden ganze Brotlaibe in den Bach geworfen, zum Teil sogar hartes verschimmeltes Brot. Oder vor mir schwimmt ein Schwan mit einem ganzen getrockneten Brötchen im Schnabel. Sie haben weder Zähne noch den Verstand es erstmal im Wasser einzuweichen. Aber egal auf welche Art ich die Menschen anspreche, bemüht erklärend zu sein, geduldig mit handfesten Argumenten, meist schlägt
mir aggressives Geschimpfe entgegen, sodass auch ich nicht immer Geduld und Freundlichkeit bewahren kann. Oft bin ich im Zwiespalt, wo sag ich was und wo nicht.
Ganz klar bin ich gegen jede Fütterei, deim es sind Wildtiere, die im Garten genug natürliches Futter finden. Diese Fütterei ist falsch verstandene Tierliebe und als oft übersteigert fürsorgliche Hundebesitzerin weiß ich wovon ich rede. Seit meinem Engagement im Schlossgarten muss auch ich mich oft zurücknehmen, es ist die Natur, ich darf rücht zuviel eingreifen.

Bei dieser Gelegenheit muss ich nochmals deutlich sagen, dass sich meine Arbeit auf kranke, verletzte oder in Not geratene Tiere bezieht, nur dafür verwende ich die Spendengelder, nicht für Futter.
Im Winter, bei Eis und Schnee flittert die Verwaltung in vernünftigem Maß Kömerfutter, welches Enten und Gänse vertragen.

Zurück zu den Pfauen.
Der Weg der Henne auf das Garagendach zum Brüten führt vorbei an der Futterhand des Menschen ! Diese Brüterei auf dem Garagendach war der Gipfel! Die Kleinen brauchten 10 Wochen um von da, überhaupt mehr schlecht als recht, runterzukommen. So lange wären sie Wind und Wetter ausgesetzt und zu fressen gibt's da oben auch nichts.
Bitte hört auf die Pfaue in Wohngebiete zu locken, es sind keine bequemen Haustiere.
Die Herme mit ihren Kücken habe ich zurückgebracht und wieder muss ich mich beherrschen, wenn ich morgens im Halbschlaf Pfauenschreie höre, die sich plötzlich viel mehr nach Not anhören, ich karm sie nicht beschützen, der Rest ist Natur.

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Nochmal die Bitte. Füttert sie nicht, wenn ihre Mutter ihnen das erste Mal die Stadt zeigt.
Vielen Dank den Anwohnern links und rechts der Garage, die die Schlossgartenaufseher informiert haben und damit mich. Des weiteren möchte ich mich ganz herzlich bei der freiwilligen Feuerwehr bedanken, die mich vor kurzem bei der Rettung meiner zweiten (ich konnte schon mal eine retten") blinden Gans
unterstützt hat.
Karin Franz
Tierschutzverein Schwetzingen

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