Tierschutz-News

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 Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe?
 
 Aus dem Gebüsch im Garten ist aufgeregtes Zwitschern zu hören. Die Amseln haben sich auch in diesem Jahr dazu entschieden, ihre Jungen dort aufzuziehen. In der Hecke am Ende des Gartens ist ebenfalls einiges los. Auch dort fliegen Altvögel regelmäßig zum Füttern ihrer Kleinen ins Nest. Die Brutzeit ist in vollem Gange und wir Menschen sollten dabei möglichst wenig stören. Dafür ist es wichtig, dass Hundehalter ihre Vierbeiner in Wald und Flur an die Leine nehmen und dafür sorgen, dass sie den Vogelnachwuchs in Ruhe lassen. Weiterhin sollten auch Menschen ohne tierische Begleitung versuchen, sich möglichst rücksichtsvoll zu benehmen.

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Rechtzeitig Vorsorge für das geliebte Haustier treffen

Sie hatten ein beschauliches ruhiges Leben über viele Jahre hinweg: regelmäßige Mahlzeiten, Tierarztbesuche, wenn es nötig war und eine überaus verantwortungsvolle Zuwendung ihres Menschen.  Alles in allem ganz nach dem Geschmack einer alten Katze oder eines alten Hundes, die Veränderungen Ihres Umfeldes hassen und fürchten. Und dann geschieht das Unfassbare für die kleine Tierseele: die einzige bisherige Bezugsperson stirbt oder wird in ein Pflegeheim eingewiesen. Alles bisher Vertraute aus der Umgebung verschwindet: das geliebte Kissen oder die Decke, der Korb, die bisher Rückzugsort und Schlafplatz waren. Und allzu oft muss auch das bisher geliebte umsorgte Tier verschwinden. Auch wenn die Erbschaft üppig ist und Haus oder Wohnung dem bisherigen Tierbesitzer gehören, gibt es für das verzweifelte, betroffene Tier oft nur Kummer zu erben. Bei einigem guten Willen müsste es in den meisten Familien möglich sein, einer heimatlos gewordenen anspruchslosen alten Katze oder einem Hund noch einen ruhigen Alterswohnsitz zu bieten. Doch Abschieben in ein Tierheim ist viel bequemer und nach einer kurzen Fahrt ins nächste Tierheim ist das Problem gelöst. Vom Leiden des Tieres bekommt  man ja jetzt nichts mehr mit. Wie das Tier trauert, Nahrung verweigert und oftmals krank wird, die ungewohnte Nähe vieler anderer Artgenossen spürt und damit nicht umgehen kann. Gerade übergewichtige Tiere sind durch tagelanges Nicht-Essen-Wollen sehr gefährdet, weil sie rapide abnehmen, was wiederum zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen kann. Schilddrüsenprobleme kommen häufig vor, Leber- und Nierenwerte müssen mittels Blutbild ermittelt werden und oft muss spezielles Diätfutter angeboten werden. Die Chancen auf eine Vermittlung schwinden daher bei alten kranken Tieren rapide, weil doch vieles mit höheren Kosten verbunden ist. Oftmals sind solche Tiere nicht mehr vermittelbar und verbleiben bis zum Ende im Tierheim. Ein unwürdiges Ende. Deshalb bitten wir Sie als Tierbesitzer: sorgen Sie dafür, dass Ihrem Tier so etwas nicht widerfährt. Sprechen Sie mit Freunden und Verwandten und sichern Sie das Weiterleben Ihres vierbeinigen Lieblings so gut wie möglich ab.

21.09.2014/BS

Breaking News
 
Tierschutzorganisation TASSO e.V. begrüßt Beschluss der Landesregierung zur Katzenkastration
 
Sulzbach, 15. September 2014 – Rund zwei Millionen Streunerkatzen leben schätzungsweise in Deutschland. Jeglicher Witterung ausgesetzt, leiden sie an Hunger und Krankheiten. Verschärft wird das Problem durch unkastrierte Hauskatzen mit Freigang, die sich unkontrolliert mit freilebenden Katzen vermehren und somit das Leid der Tiere vergrößern.
Das Tierschutzgesetz ermächtigt in §13 b die Landesregierungen, den unkontrollierten Freilauf fortpflanzungsfähiger Katzen zu beschränken oder zu verbieten, soweit dies zur Vermeidung erheblicher Schmerzen, Leiden oder Schäden bei den in dem jeweiligen Gebiet lebenden Katzen erforderlich ist. Durch Rechtsverordnung können die Landesregierungen diese Ermächtigung auf die Städte und Gemeinden des Landes übertragen.

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Ist Ihre Wohnung katzensicher? Die größten Gefahren für Stubentiger 


Draußen wie auch in den eigenen vier Wänden lauern viele Gefahren für unsere Katzen. So kann besonders jungen und unerfahrenen Stubentigern ihre Neugier zum Verhängnis werden. Aber auch bei älteren Tieren ist immer noch Vorsicht im Haushalt geboten.
Ungesicherte Fenster und offene Türen
Ungesicherte Fenster können sogar zu tödlich verlaufenden Unfällen führen. Möchte die Katze durch das gekippte Fenster nach draußen gelangen, bleibt sie eventuell im Fensterspalt stecken. Möchte sie sich dann mit ruckartigen Bewegungen befreien, rutsch sie immer tiefer. Die dabei entstehenden Verletzungen können sogar zum Tod führen. Deshalb empfehlen wir, Kippfenster entsprechend zu sichern. Achten Sie auch bei komplett geöffneten Fenstern und Balkonen auf Katzenschutz. Ein Katzennetz oder engmaschiges Gitter lässt sich mit relativ wenig Aufwand anbringen. Denn schon ein vorbeifliegender Schmetterling kann Anlass genug für einen unüberlegten Sprung nach draußen sein.

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Den aktuellen Newsletter Ärzte gege Tierversuche können Sie hier aufrufen.

 

Neues Tierschutzgesetz:

Tierhändler, Tierpensionen und Hundetrainer benötigen Erlaubnis 

Fast ein Jahr gilt das neue Tierschutzgesetz, das Mindeststandards für den Personenkreis definiert, der gewerbsmäßig mit Tieren umgeht oder das nötige Wissen über Tierhaltung vermittelt. Nach der letzten Änderung dieses Gesetzes benötigen nun auch Hundetrainer und zahlreiche weitere Menschen, die mit Tieren zu tun haben, eine Erlaubnis des Veterinäramtes und Verbraucherschutz des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis. Das Amt teilt mit, dass Hundetrainer ab dem 01.08.2014 in die Liste der erlaubnispflichtigen Tätigkeiten aufgenommen werden. Es soll sichergestellt werden, dass Tierhalter umfassend und fachgerecht angeleitet und beraten werden (Nachweis der Zuverlässigkeit und der Sachkunde). Das Veterinäramt und der Verbraucherschutz prüfen die eingereichten Unterlagen und führen unter Umständen ein Fachgespräch (kann als eine Art Prüfung verstanden werden). Die Genehmigung des Veterinäramtes benötigen alle Personen und Organisationen, die gewerbsmäßig mit Tieren handeln, sie einführen, vermitteln, züchten und/oder Tiere zur Schau stellen (oder für solche Zwecke zur Verfügung stellen). Wer Tiere im Rahmen des Handels an andere verkauft, muss dem Käufer schriftliche Informationen über Pflege und Haltung des Tieres mitgeben. Bisher benötigten schon Tierheime und tierheimähnliche Einrichtungen sowie Tierpensionen und Reit- und Fahrbetriebe eine Erlaubnis. Das Tierschutzgesetz fordert künftig eine Erlaubnis für den Einsatz von Therapiehunden, die Ausbildung von Rettungshunden, Jagdhunden, Behinderungsbegleitungshunden und Schutzhunden, ebenso wie für Tierpsychologen und Verhaltenstherapeuten. Die Erlaubnis muss vor Beginn der Tätigkeit beim Veterinäramts und Verbraucherschutz beantragt werden. Dort bekommt man die aktuellen Formulare, sie können auch  telefonisch angefordert werden unter:

Tel: 06222 3073-4361, -4265. Fax 06222 3073-4264 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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